Kategorie: Kleider & Accessoires

Gracy Q: „Behind the Trees“ (Winter 2016/17)

(© Sarah Storch / Model: Vintagemädchen)

Die Winterkollektion der Leipziger Kleidermarke Gracy Q ist seit Oktober im Handel (und kleiner Spoiler: ab 31.1. gemeinsam mit der Herbstkollektion mit 50 Prozent Rabatt im Sale, um Platz zu machen für die kommende Frühjahr- und Sommerkollektion) und enthält wieder einige sehr schöne und hochwertige Stücke, auf die ihr mal einen Blick werfen solltet 🙂

Erhältlich ist die Kollektion in mehreren Boutiquen, von denen ich die Boutique Marlene in Leipzig, La vie est belle in Hamburg und Schmachtfetzen in Stuttgart bereits persönlich besucht habe. Jede von ihnen hat ihren eigenen Charme und ist einen Besuch wert! Außerdem gibt es den Großteil der Kollektion auch im markeneigenen Onlineshop. Warum nur den Großteil? Weil einige Stücke exclusiv in den Geschäften erhältlich sind. Ich bin gespannt, wie euch die Kollektion in üppigem Violet, dunklem Grün, Grau und Schwarz gefällt!

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Gracy Q: „Into the Woods“ (Herbst 2016)

(© Sarah Storch)

Es gibt (mindestens) drei gute Gründe, um euch die neue Herbst-Kollektion von Gracy Q vorzustellen:

  1. Das Label stammt aus meiner Heimatstadt Leipzig.
  2. Das bezaubernde Vintagemädchen Victoria modelt die Kollektion.
  3. Die Kollektion ist wie immer klasse: Retro-Charme aus angenehm tragbaren Materialien wie Wolle, Baumwolle oder Viskose!

Braucht es noch mehr Argumente? Ich denke nicht! Und da mir Label-Inhaberin Anne Kämpfe schnell und unkompliziert die Bilder zur Kollektion zur Verfügung gestellt hat (glaubt mir, bei manchen Marken ist das eine nervtötende Rennerei), legen wir direkt los:

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mable: Hingucker in Größe 36-54

Beitragsbild mable (SS16 AVIA)

(© Silvana Denker)

Bei meinem ‚Hipstar‘-Besuch Anfang Juli habe ich mable aus München entdeckt. Dieses junge Label macht in meinen Augen alles richtig:

  • Hingucker-Designs: Check!
  • Supersympathische Label-Inhaberin: Check!
  • Produktion unter fairen Bedingungen im Nachbarland Polen: Check!
  • Nachhaltigkeit, da übriggebliebene Stoffe anderer Marken verwendet werden und die Transportwege kurz sind: Check!
  • Größeninklusiv (sicher geht da immer mehr, aber für so ein kleines Label, das erst seit einem Jahr am Markt ist, ist das Spektrum 36-54 beeindruckend): Check!

Keine Frage, dass ich euch mable darum unbedingt vorstellen wollte! Heute zeige ich euch die aktuelle Frühjahr-Sommer-Kollektion, die ihr über den Onlineshop von mable bestellen könnt, und verlinke euch Reviews anderer Bloggerinnen.

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Der deutsche Plus Size Markt aus meiner Sicht

(© navabi)

„Er schaute schräg an mir vorbei und lächelte, wie ich es noch nie bei ihm gesehen hatte. Als wären seine Augen ein Bildschirm, bei dem jemand die stärkste Helligkeitsstufe eingestellt hatte. Ich folgte seinem Blick. Eine Frau, deren Anblick mich überwältigte, betrat den Raum. Hatte ich schon eine XXL-Figur, wies sie sicher noch ein bis zwei X mehr auf. Doch sie kaschierte ihre Rundungen nicht mit einem wallenden Zelt von einer Tunika, sondern trug sie zur Schau, so stolz, wie ich es noch nie bei einer dicken Frau gesehen hatte.“

(Auszug aus dem Roman Venus in Echt – unbedingt lesen!)

Ich hatte euch ja gestern berichtet, dass meine Kleidergröße sich in den letzten Jahren von 36/38 zu 42/44 geändert hat. Ich habe mich darum komplett neu eingekleidet, nur die Schuhe sind noch dieselben. Es ist nicht unmöglich geworden, etwas zu finden, dass mir gefällt, gut sitzt UND in meiner neuen Größe erhältlich ist. Aber es IST aufwändiger als mit Größe 36/38. Dabei befinde ich mich noch relativ am Anfang des Plus Size Bereichs – für Größe 52 oder 62 ist die Angebotssituation noch schwieriger.

Dem Angebot nach müsste sich mein Geschmack mit der Zahl auf der Waage geändert haben. Hat er aber nicht (Überraschung!)! Im Gegenteil: Ich bin mittlerweile noch anspruchsvoller als in meinen schlanken 20ern, vor allem was Material, Verarbeitung und Produktionsbedingungen angeht. Ich habe mich darum sehr mit der Frage beschäftigt, warum das Angebot auf dem deutschen Plus Size Markt so ist, wie es ist. Wie es sich ändern ließe. Und was mir daran gefällt.

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Die „Hipstar“: Plus Size von altbacken bis wow!

(© Everyday Boudoir)

Nach knapp viereinhalb Jahren in Berlin habe ich es endlich auf die Fashion Week geschafft! Da man Wäschemarken auf der Fashion Week nur in sehr geringer Anzahl findet, reizte mich ein Besuch bisher auch nicht besonders. Vergangenen Mittwoch besuchte ich dennoch mit Mary von Body Mary und Bobby von Curvect die „Hipstar“-Fläche auf der Panorama, einem Ausstellerbereich für Plus Size Marken. In den vergangenen Jahren hat sich meine Kleidergröße von 36/38 zu 42/44* geändert und ich wollte doch mal sehen, was diese Marken mir nächstes Frühjahr zu bieten haben. Um es kurz zu machen: Es war ernüchternd! Heute zeige ich euch, welche Marken für mich aus dem altbackenen, beige- und pastellfarbenen Einerlei wie Leuchtsterne herausstachen. Morgen schildere ich euch meine sowohl anerkennenden als auch verwunderten bis kritischen Gedanken zum Plus Size Markt allgemein.

*In der Modewelt wird zwischen „normalen“ Größen, Zwischengrößen (den sog. Inbetweenies, zu denen ich größentechnisch aktuell gehöre) und Über- bzw. Anschlussgrößen unterschieden. Ich mag keine dieser Bezeichnungen. „Normal ist der Durchschnitt aller Abweichungen“ heißt es schließlich so passend. Letzten Endes ist also niemand normal, sondern sein eigenes einzigartiges Universum. Und das ist auch gut so!

Wo ich grad bei Sprache bin: Umschreibungen wie „Vollweiber“ oder „starke Frauen“ finde ich ebenfalls schwierig – sind schlanke Frauen nur noch halbe, schwache Weiber? Es gibt in manchen Ecken der Plus Size Welt die Tendenz, schlanke und dünne Frauen abzuwerten (genau wie umgekehrt). Sprüche wie „Echte Frauen haben Kurven“ oder „Nur Hunde spielen mit Knochen“ sind da zu hören. Davon grenze ich mich in aller Deutlichkeit ab! Selbstbewusstsein, Selbstliebe und Selbstrespekt entstehen nicht, indem wir andere runtermachen. Lasst uns unabhängig von Figur und Gewicht lieber füreinander einstehen statt gegeneinander zu kämpfen!

Besuch Panorama-Hipstar 29. Juni 2016 - Everyday Boudoir 2

Auf dem Triangle-Stand entdeckt (© Everyday Boudoir)

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