Pique Lingerie aus Berlin: Die Crowdfunding-Kampagne ist live!

Maria Vaorin, Model: Sandra Gansweid)

Irgendwie treten Crowdfunding-Kampagnen, die ich unterstützen möchte, immer gebündelt auf: 2015 gingen fast zeitgleich Juju Lingerie und Kiss Me Deadly an den Start. In diesem Jahr sind es Morgana Muses und Pique Lingerie, die kurz nacheinander eine Crowdfunding-Kampagne gestartet haben. Das ist schlecht für mein Konto, aber gut für meine Vorfreude, denn wenn die Kampagnen erfolgreich sind, dann bekomme ich in wenigen Monaten ein paar schöne Dankeschöns! Bei Morgana ist das schon mal sicher, denn ihre Kampagne hat es geschafft. Nun kümmern wir uns darum, dass auch Heidi von Pique Lingerie ihren Traum erfüllen kann 🙂

Mitte Juli hatte ich euch Heidi, Inhaberin der neuen Big Cup-Marke Pique Lingerie aus Berlin, im Interview vorgestellt. Nun ist es soweit: Die Crowdfunding-Kampagne ist online, damit Heidi die Debütkollektion finanzieren kann. Falls ihr noch nie bei einem Crowdfunding mitgemacht habt, erzähle ich euch kurz, wie das Ganze funktioniert – und zeige euch natürlich, was für euch dabei raus springt!

Die Crowdfunding-Kampagne von Pique Lingerie

Wie funktioniert Crowdfunding?

Grob gesagt: Jemand möchte die Umsetzung einer Idee finanzieren (z. B. ein neues Wäschelabel auf den Markt bringen), braucht dafür aber finanzielle Unterstützung. Über eine Crowdfunding-Plattform wie Kickstarter, Indiegogo oder der aus Deutschland stammenden Plattform Startnext wird dafür Geld gesammelt. Viele, viele Menschen (die „Crowd“) sollen hier zusammenkommen, um mit kleinen und großen Beträgen die vorher festgelegte Finanzierungssumme zu erreichen. Damit diese Unterstützer_innen („Backer“) auch was davon haben, erhalten sie ein Dankeschön („Reward“) für ihre Unterstützung, wenn die Kampagne erfolgreich finanziert ist.

Für die Finanzierung steht meist nur ein bestimmter Zeitraum zur Verfügung. Wenn das Finanzierungsziel innerhalb dieser Frist nicht erreicht wird, kann je nach Plattform das Crowdfunding entweder scheitern (dann wird bei euch auch kein Geld abgebucht), oder aber die Iniator_innen erhalten den Betrag, der innerhalb der Frist zusammengekommen ist, auch wenn die Zielsumme nicht erreicht wurde (zahlen dann in der Regel aber mehr Gebühren an die Plattformbetreiber_innen).

Wie sieht das bei Pique Lingerie konkret aus?

Die Kampagne von Pique läuft über Kickstarter. Bis zum 4. September sollen 20.000 Euro zusammenkommen, um die Debütkollektion zu finanzieren. Nur wenn diese Summe erreicht wird und die Kampagne damit erfolgreich ist, wird euer Unterstützungsbeitrag entweder per Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift abgebucht. Erreicht Heidi die Summe nicht bis 4. September, wird nichts bei euch abgebucht, es wird aber auch keine kinky Wäsche von Pique Lingerie geben 🙁

Screenshot aus der Bestätigungs-E-Mail (© Everyday Boudoir)

Ich bin übrigens „Unterstützer Nr. 30“ und erhalte als Dankeschön das „Sybari“-Set aus BH und Panty. Ihr seht schon, es ist nicht ganz uneigennützig, dass ich hier so für Heidis Kampagne werbe, denn natürlich möchte ich das Set haben 😉 Das klappt aber nur, wenn die 20.000 Euro zusammenkommen. Also zack, zack, ran an die Buletten, äh Spendenbuttons, und schnappt euch auch ein paar Rewards!

Der „Sybari“-BH (© Maria Vaorin)

Ich habe den Prototypen des BHs bislang an zwei Frauen live gesehen und er sitzt verdammt gut! Die Brust wird nach vorn gebracht für ein beeindruckendes Dekolleté und nichts fällt raus, nicht mal bei wildem Schütteln (siehe „Beweisaufnahmen“ im Video ganz unten).

Hier eine Kurzübersicht, was ihr als Dankeschön/Reward erhalten könnt. Ausführlichere Infos findet ihr auf der Kickstarter-Seite.

Ihr könnt schon mit einem Euro anfangen, nach oben ist euch aber keine Grenze gesetzt, denn ihr könnt auch einen frei wählbaren Betrag eingeben. Das „Sybari“-Set zum Knallerpreis von 99 statt später 178 Euro, das ich gewählt habe, ist übrigens schon fast weg, denn es war auf 50 Stück begrenzt. Ihr könntet dann aber das „Semi-Early Bird Sybari Bra + Panty Set“ für 109 Euro wählen, das auf 100 Stück begrenzt ist.

Der „Sybari“-BH ist auch von hinten ein Hingucker (© Maria Vaorin)

Die Kickstarter-Seite von Pique Lingerie ist zwar auf Englisch, aber falls ihr irgendwelche Fragen dazu habt, schreibt einfach Heidi an, denn sie spricht fließend mehrere Sprachen, darunter auch Deutsch: info@piquelingerie.com

Heidis Motivation und den oben erwähnten „Schütteltest“ könnt ihr übrigens im Kickstarter-Video zur Kampagne sehen:

Bis 4. September könnt ihr euch noch an der Crowdfunding-Kampagne beteiligen! Helft mit, damit es bald viele glückliche Brüste gibt, die sich in Pique Lingerie austoben können 😀

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Anja

Hi, ich bin Anja, Psychologin, Bloggerin und Gründerin von Everyday Boudoir. Auf Everyday Boudoir schreibe ich seit 2014 über schöne Lingerie, gut sitzende BHs und feminine Kleider für möglichst alle Größen.

Auf www.anja-wermann.de findest du außerdem Artikel zu Beziehungen, Sexualität und Körperakzeptanz. Schau doch mal rein!

2 Kommentare

  1. Das Finanzierungsziel konnte bisher ja noch nicht erreicht werden. Ich bin gespannt darauf, wie sich das ganze in den nächsten Tagen noch entwickeln wird.

    • Hi Katja,
      ich bin auch sehr gespannt und hoffe natürlich, dass es mit der Finanzierung noch klappt!

Kommentare sind geschlossen.