Schlagwort: Fashion Week Berlin

Die Ethical Fashion Show Berlin 01.2018: Entdeckungen

Heute vor einer Woche habe ich die Ethical Fashion Show Berlin besucht. Zwei Marken sind bei mir besonders hängengeblieben, die ich euch darum vorstellen möchte. Nein, diesmal keine Wäsche. Sondern Schickes aus Seide für obendrüber! Und wenn wir grad bei ethisch hergestellter Kleidung sind, verlinke euch noch mal meinen Artikel Die Fashion Revolution und die Wäscheindustrie, den ich letztes Jahr geschrieben habe. Aktuell ist er nämlich immer noch.

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Kurzmeldung: Es gibt wieder Wäsche auf der Fashion Week!

Die Panorama Berlin im Juni 2016 (© Everyday Boudoir)

Habe ich mich vorletzte Woche noch gewundert, warum es auf der Fashion Week keine Wäsche (mehr) zu sehen gibt, erhielt ich wie es der Zufall so wollte kurz danach eine Einladung von AIKYOU, die auf der Panorama Berlin einen Stand haben werden. Eine kurze Recherche später erfuhr ich, dass diesen Januar erstmals Lingerie, Unterwäsche und Loungewear auf der Panorama Berlin präsentiert werden. Mit dabei sind Größen der Branche wie Aubade, Chantal Thomass oder Chantelle, die ihre neuen Herbst/Winter-Kollektionen zeigen werden, aber auch kleinere Marken wie AIKYOU, die ich persönlich interessanter finde. Ihren neuen „Greta“ Body hätte ich beispielsweise gern live gesehen – und dabei natürlich auch gern die beiden Frauen hinter AIKYOU kennengelernt:

Aikyou_Greta Body

Der neue „Greta“-Body von AIKYOU (© Felix Lammers, Model: Georgie Wass)

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Die „Hipstar“: Plus Size von altbacken bis wow!

(© Everyday Boudoir)

Nach knapp viereinhalb Jahren in Berlin habe ich es endlich auf die Fashion Week geschafft! Da man Wäschemarken auf der Fashion Week nur in sehr geringer Anzahl findet, reizte mich ein Besuch bisher auch nicht besonders. Vergangenen Mittwoch besuchte ich dennoch mit Mary von Body Mary und Bobby von Curvect die „Hipstar“-Fläche auf der Panorama, einem Ausstellerbereich für Plus Size Marken. In den vergangenen Jahren hat sich meine Kleidergröße von 36/38 zu 42/44* geändert und ich wollte doch mal sehen, was diese Marken mir nächstes Frühjahr zu bieten haben. Um es kurz zu machen: Es war ernüchternd! Heute zeige ich euch, welche Marken für mich aus dem altbackenen, beige- und pastellfarbenen Einerlei wie Leuchtsterne herausstachen. Morgen schildere ich euch meine sowohl anerkennenden als auch verwunderten bis kritischen Gedanken zum Plus Size Markt allgemein.

*In der Modewelt wird zwischen „normalen“ Größen, Zwischengrößen (den sog. Inbetweenies, zu denen ich größentechnisch aktuell gehöre) und Über- bzw. Anschlussgrößen unterschieden. Ich mag keine dieser Bezeichnungen. „Normal ist der Durchschnitt aller Abweichungen“ heißt es schließlich so passend. Letzten Endes ist also niemand normal, sondern sein eigenes einzigartiges Universum. Und das ist auch gut so!

Wo ich grad bei Sprache bin: Umschreibungen wie „Vollweiber“ oder „starke Frauen“ finde ich ebenfalls schwierig – sind schlanke Frauen nur noch halbe, schwache Weiber? Es gibt in manchen Ecken der Plus Size Welt die Tendenz, schlanke und dünne Frauen abzuwerten (genau wie umgekehrt). Sprüche wie „Echte Frauen haben Kurven“ oder „Nur Hunde spielen mit Knochen“ sind da zu hören. Davon grenze ich mich in aller Deutlichkeit ab! Selbstbewusstsein, Selbstliebe und Selbstrespekt entstehen nicht, indem wir andere runtermachen. Lasst uns unabhängig von Figur und Gewicht lieber füreinander einstehen statt gegeneinander zu kämpfen!

Besuch Panorama-Hipstar 29. Juni 2016 - Everyday Boudoir 2

Auf dem Triangle-Stand entdeckt (© Everyday Boudoir)

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